Kunden Projektbericht: Stadtwerke München GmbH (SWM)

Praktischer Einsatz der ITS Schnittstelle zwischen Pythagoras und Smallworld GIS

Der Einsatz der ITS Pythagoras Schnittstelle bei den Stadtwerken München bedeutet einen 100%-igen digitalen Datenfluss zwischen den Fachdaten und ihrer Grundlage der Basiskarte, sowie der digitalen Aufmessung der Daten im Außendienst. Diese erfolgt mit dem Vermessungsprogramm Pythagoras. Der Workflow endet mit der abschließenden Prüfung und Übernahme der Daten in die Fachschalen des Smallword GIS.

Bild von links:
Markus Gruber, Franz Binder, Andrea Griehl (ITS)

Einleitung

Die Stadtwerke München GmbH (SWM) sind das kommunale Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Landeshauptstadt München und ihrer Region. Eigentümerin der SWM ist zu 100 Prozent die Landeshauptstadt München. Die SWM gehören also den Münchner Bürgerinnen und Bürgern und sind daher wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge.

Betreuung der Schnittstelle

Die ITS Informationstechnik Service GmbH (ITS) betreut die Schnittstelle zur Vermessungslösung Pythagoras bei der SWM nun seit 2011. Daraus hat sich eine sehr effiziente Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams entwickelt.

Pythagoras

Pythagoras ist ein CAD-Programm, welches auf die speziellen Anforderungen der Vermessung zugeschnitten wurde. Hier werden CAD-Funktionen mit Außendienstlösungen verbunden. Die anschließende Einspielung in das Smallworld GIS unterstützt einen optimalen Workflow. Die Anbindung von UDS-Datenbanken gehört genauso zum Pythagoras-Thema wie die Unterstützung neu definierter Objektklassen mit besonderen Eigenschaften. Jede dieser Alleinstellungen ist für die Datenausspielung relevant und muss in der ITS Pythagoras Schnittstelle Berücksichtigung finden. Der Datenfluss erfolgt für die Sparten Gas, Wasser, Strom, TK, Fernwärme, Fernkälte und für die Basiskarte.

Entwicklung der Schnittstelle

Die Entwicklung der ITS Pythagoras Schnittstelle erfolgte auf Grundlage der Smallworld Standard-Fachschalen. Bei Projektbeginn bestand die Herausforderung, die Schnittstelle in das SWM Modell zu integrieren. Dabei galt es einerseits den Wünschen für die Oberfläche des Generators zu entsprechen, andererseits die Ausspielung der Objektklassen zu überprüfen, denn fehlende Standardmethoden oder die Ausspielung von Mehrfachgeometrien stellten erste Hürden dar. Heute freuen wir uns über eine Schnittstelle, die sowohl optimal funktionstüchtig bei den Stadtwerken in München arbeitet als auch auf den Standard-Fachschalen die gewünschten Funktionalitäten unterstützt.

Prozessablauf

Zu Beginn der Arbeiten erfolgte die Festlegung des auszuspielenden Datenmodells in einer einmaligen Konfiguration mit dem Modul ITS Pythagoras Generator. Hier wurden die Objektklassen mit ihren Attributen bestimmt, welche für den Außendienst relevant sind. Dazu zählen zum einen die Konfiguration der Klassen mit ihren Eigenschaften, aber auch die Festlegung der Felder für Pythagoras mit Lese-/Schreibrecht oder Pflichteingabe. Diese Ausspielung stellt die Grundlage für den Datenexport dar.

Erzeugung der Projektdaten

Die erzeugten Projektdateien werden nun im ITS Pythagoras Export über eine Headerdatei vorgegeben und steuern die Datenausgabe. Hier ist pro Export die Festlegung des Ausgabebereiches in der Applikation zu treffen. Der Exportprozess wird gestartet und das Zielverzeichnis und der Projektnamen wird menügesteuert festgelegt. Die Ausgabe erfolgt komplett im Hintergrund, während in der Anwendung weiter gearbeitet werden kann. Zur Kontrolle des Vorgangs wird am Ende ein Log-File erstellt.

Ausgabe nach Pythagoras

Die ausgespielten Objekte werden für den Außendienst mit dem Makro DUO (Datenbank- und Objektmanager) in Pythagoras importiert. Es erfolgt die Zuordnung der Styles und die Definition der internen Objekte mit ihren Tabellen. Die Projektdateien werden nach Sparten getrennt.

Vermessung in Pythagoras

Im Außendienst werden die Vermessungsdaten ermittelt und interaktiv vervollständigt. Aus Punkt-, Linien- und Flächencodes werden automatisch neue Objekte mit Sachdaten erzeugt. Diese können hierbei jederzeit angepasst werden. Komplexe Objekte, bestehend aus Punkten, Texten, Linien und Flächen, können auch manuell erstellt werden. DXF-Daten können mit dem PYT-Konverter zur Objektbildung vorbereitet und umgesetzt werden. Change-/Delete-Merker von vorhandenen GIS-Objekten können gesetzt werden.

Prüfung der Vermessungsdaten

Vor dem Export der Daten aus Pythagoras werden die Objekte automatisch überprüft. Im Anschluss werden die Daten zur ASCII-Schnittstelle exportiert. Verschiedene Exporte werden mit Datumsbezug verwaltet (erfolgreich exportiert, erfolgreich im Smallworld GIS importiert). Die Statuswerte sind auch rücksetzbar.

Einlesen ins Smallworld GIS

Der Import des Projektes erfolgt mit den Funktionen Insert, Update und Delete. Im Menü ist lediglich die Headerdatei vorzugeben und der Name des Koordinatensystems anzuwählen, in dem die Objekte aufgemessen wurden. Auch hier gibt ein Log-File Informationen über den Importprozess. Neu eingelesene Daten werden im Explorer aufgelistet.

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