Kunden Projektbericht: Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH

Aufbau eines digitalen Geländemodells mit 10 m Höhenraster im Smallworld GIS

Die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH wollte für GIS-Abfragen und Netzberechnungen ein digitales Geländemodell nutzen. Die ITS hat dazu die amtlichen Höhenpunkte (DGM10) in das Smallworld GIS unter Verwendung des speziellen Geometrietyps TIN eingelesen, auf das Gauß-Krüger-System transformiert und auf dieser Basis eine Funktion zur automatischen Höheninterpolation für die Knotenobjekten der Fachschale entwickelt.


Einleitung

Von der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH besteht die Anforderung, für alle Betriebsmittel im Netz die Höhe ermitteln zu können. So sollen Abfragen im Smallworld GIS sowie die Bildung der Grundlagen für Netzberechnungen unterstützt werden. Bezogen wurden die Daten von der Vermessungsbehörde, welche eine Liste von XYZ-Koordinaten im Digitalen Geländemodell Gitterweite 10 m (DGM10) für das Versorgungsgebiet lieferte.

Interpolation der Höhenwerte

Da die Koordinaten des Geländemodells in einem 10 m Gitter vorliegen, sollte im Projekt über Interpolation der Höhenwerte für alle Knotenobjekte des Wassernetzes die Bestimmung der jeweiligen Höhen erfolgen. Dazu entwickelte die ITS eine entsprechende Funktion im GIS.

Umrechnung der Koordinaten

Da die Koordinaten der Vermessungsbehörde im Bezugssystem ETRS89 vorlagen, war im ersten Schritt eine Transformation in das aktuelle Koordinatensystem Gauß-Krüger im GIS der Stadtwerke erforderlich.

Verwaltung im Smallworld GIS

Die Verwaltung der Höhen erfolgt im ITS-Modul Utility Basemap (UBM) in der Tabelle Grundkarte Geländehöhenpunkt. Die Geländehöhenpunkte wurden mit der Geländehöhe beschriftet.

Höhenmodell im Smallworld GIS

Das Smallworld GIS unterstützt mit dem Geometrietyp Triangulated Irregular Network (TIN) die Verwaltung von Geländemodellen. Die TIN-Geometrie liefert im Smallworld GIS eine fertige Funktion für die Bestimmung des Höhenwertes am Durchstoßpunkt des Betriebsmittels in der Dreiecksfläche. Auf dieser Basis entwickelte die ITS eine Funktion, welche für eine beliebige Koordinate im Versorgungsgebiet den Höhenwert (Z-Koordinate) berechnet. Unter Berücksichtigung der an den Betriebsmitteln erfassten Überdeckung stehen somit für alle Betriebsmittel die Höhenwerte zur Verfügung.

Bildmaterial

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