Kunden Projektbericht: DEW21

Verwaltung von Photovoltaik-Anlagen mit dem Supply Manager bei der DEW21

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat sich im Herbst 2010 zur Einführung des Supply Managers der ITS entschieden. Nach der Übernahme der heterogenen Altdaten kann die DEW21 nun auf einen einheitlichen Datenbestand zugreifen. Durch den geographischen Bezug und eine direkte Abschätzung der Netzauswirkungen für die jeweils zu genehmigende Anlage konnte der Gesamtprozess deutlich optimiert werden.

Bild von links:
Dietmar Strugholz, Urte Friedrich-Langer, Karsten Hagedorn, Daniel Rehbein (ITS)

Ausgangssituation

Die Eigenerzeugungsanlagen schießen in Dortmund wie Pilze aus der Erde, so dass eine Gesamtsicht über alle Anlagen immer schwieriger wird. Bisher wurden die Daten (Kunde, Anlage, Anlagenstandort etc.) in einer Excel-Tabelle gehalten. Dadurch konnte eine räumliche Zuordnung nicht vorgenommen werden. Es gab keine sauberen Datenstrukturen und bestimmte Daten lagen in einem zweiten Datenpool auf Basis einer Access-Datenbank vor, wodurch eine Gesamtsicht über eine Anlage nicht gegeben war.

Optimierungspotential

Aufgrund dieser heterogenen Datenbasis war die Erfüllung der im Erneuerbaren Energiegesetz (EEG) vorgeschriebenen Aufgaben nur mit großem Zeit- und Personalaufwand möglich. Eine Netzanschlußprüfung konnte nur mit viel Zeitaufwand erfolgen. Für die kaufmännische Abrechnung ist ein regelmäßiger Export von Daten notwendig. Bisher bestand aber keine Möglichkeit, Anlagen und Standorte (geographisch) im Zusammenhang zu sehen, so dass auch hier eine Optmierung dieses Prozesses gewünscht war.

Zielsetzung

Zur Optmierung dieses Prozesses entschied sich die DEW21 im Herbst 2010 den (datenbankbasierten) Supply Managers einzuführen. Ziel: "Je mehr Anlagen mit dem neuen Werkzeug erfasst werden, desto weniger Anlagen mit möglicherweise fehlerhaften Daten müssten migriert werden." Der Fokus lag auf der schnellen Ablösung der beiden alten (Excel- und Access-) Anwendungen. Mit den neuen klaren Datenstrukturen sollte dann im zweiten Schritt eine "saubere Eingabe" mit geographischer Lage umgesetzt werden.

Umsetzung

Vor Einführung des Supply Managers der ITS wurden zunächst die vorhandenen Daten aus der Excel-Tabelle und der Access-Datenbank in den Supply Manager übernommen. Der Fachbereich hat in dieser Projektphase die Chance genutzt und die vorhandenen Daten abgeglichen und zusammengeführt. Dadurch konnte für die DEW21 ein sauberer Datenbestand aufgebaut werden.

Ergebnis

Mit Abschluss des Projektes werden alle neuen Anlagen direkt mit einem geographischen Bezug erfasst. Über einfach zu bedienende Werkzeuge kann sofort eine Abschätzung über die Auslastung des Netzes durchgeführt werden. Die Exportmöglichkeiten der Daten sind in der gleichen Struktur umgesetzt worden, so dass die kaufmännische Abwicklung innerhalb von SAP wie gewohnt erfolgen kann.

Bildmaterial

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Die ITS Gruppe hat sich auf die Entwicklung und Implementierung von innovativen und an der Praxis orientierten Geoinformations- und Betriebsmittelinformationssystemen spezialisiert. Die Lösungen der ITS bieten für alle Mitarbeiter eines Unternehmens den schnellen und flexiblen Zugang zu allen relevanten Informationen auf der Basis einer zentralen Datenhaltung.


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