Kunden Projektbericht: Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH

Dokumentation dezentraler Einspeisungen mit dem Supply Manager in Münster

Durch die Entscheidung der Stadtwerke Münster GmbH, das System Smallworld GIS einzuführen, wurde die Basis für die Einführung des Supply Managers zur Dokumentation dezentraler Einspeisungen für die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH geschaffen. In kürzester Zeit wurde das Produkt installiert und geschult, so dass die Mitarbeiter bereits schon jetzt in der Lage sind, die dezentralen Einspeisungen im Smallworld GIS zu dokumentieren.

Bild von links:
Sascha Rommel (VB ITS), Detlef Müller, Michael Wedemeyer, Enrico Steffl (ITS), Ralf Winkelhues

Es fehlen:
Peter Winterkamp, Stefan Blum (ITS)

Einleitung

Durch die fast explodierende Anzahl dezentraler Einspeisungen im Netz eines Energieversorgers bestand auch bei der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH der Bedarf nach einem System zum Management dieser dezentraler Einspeisungen.

Ausgangssituation

Wie bei den meisten Energieversorgern war auch in Münster ein System zur geographischen Dokumentation der Anlagen vorhanden, das die Möglichkeit bot, verschiedene technische Werte zu hinterlegen. Das System wurde ergänzt mit zusätzlichen Listen, welche weiterführende Informationen zur Anlage enthielten. Neben bestehenden Anforderungen für Anpassungen an der bisherigen Dokumentation bestand Optimierungsbedarf gerade in der gemeinsamen Analyse der technischen und kaufmännischen Daten einer Anlage. In Zukunft sollten alle relevanten Daten auf einen Blick verfügbar sein. Ein effizienter Workflow in der kompletten Dokumentation einer dezentralen Einspeisung, beginnend von der Antragsannahme, über die Inbetriebnahme der Anlage und der jeweiligen kaufmännischen Vergütungen einer Anlage wurde angestrebt.

Möglichkeiten des Supply Managers

Mit großem Interesse verfolgte man die Möglichkeiten des Supply Managers zur:

  • Dokumentation der Einspeisungen gemäß EEG
  • Automatischen Zuordnung der jeweils betroffenen Netzstation
  • Verwaltung der jährlichen Einspeisemengen
  • Visualisierung der dezentralen Einspeisungen im Planwerk
  • Zuordnung weiterer Dokumente (Fotos, Verträge etc.).

Übernahme der Altdaten

Gemeinsam wurden zwischen der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH und der ITS die Anforderungen an die Konfiguration des Produktes sowie die Übernahme der Altdaten abgestimmt. Die Altdaten standen in MS Excel zur Verfügung und konnten problemlos in die Datenstrukturen des Supply Managers überführt werden. Für die Konfiguration des Produktes wurde der Workflow der Dokumentation dezentraler Einspeisungen definiert, um die Möglichkeit der anwenderbezogenen Konfiguration des Supply Managers auszunutzen. So kann für jeden Anwender die zu seiner Aufgabe passende Oberfläche gestartet werden.

Produktivsetzung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projektes war die Übernahme der vorhandenen Formulare und Anschreibevorlagen in die Konfiguration des Produktes, damit die gewohnten Schriftwechsel ohne Umstellung fortgeführt werden konnten. Kurz vor der Produktivsetzung fanden die Schulungen zum Supply Manager vor Ort bei der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft statt. Die finale Datenübernahme ist bereits durch die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH abgenommen. Die Altdaten wurden bereits fortgeführt und werden mittlerweile auch schon für Abfragen und Analysen mit dem Supply Manager eingesetzt.

Fazit

In nur 3 Monaten, beginnend mit der ersten Abstimmung zum Projekt bis zur abschließenden Produktivnahme, konnte für die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH ein System zum Management dezentraler Einspeisungen eingeführt werden. Die Anwendung ist in die sich im Aufbau befindende Smallworld-Installation eingegliedert und kann somit direkt die nach und nach freigegebenen migrierten Netzdaten verwenden. Durch einen straffen Schulungsplan waren die Anwender zeitnah in der Lage, das System zu bedienen und zu konfigurieren.

Ausblick

Im Zuge der für Sommer 2011 geplanten Produktivnahme des Smallworld GIS für die einzelnen Sparten inkl. der Sparte Strom mit der Standard-Fachschale Strom-Mehrstrich werden in der zweiten Ausbaustufe noch weitere Funktionen und Auswertungen innerhalb des Supply Managers auf Basis der topologisch vorliegenden Stromdaten zur Verfügung stehen, so dass eine vollständige Nutzung durch die Anwender möglich wird.

Bildmaterial

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